Wir hätten nicht besser in die neue Spielzeit starten können. „Gut gemischt“, sprich mit unterschiedlichsten Charakteren und Lebensentwürfen besetzt sollte die Bildungslandschaft BERLINS an diesem Abend einen besonderen Raum einnehmen.

Neben Pisa-Studie, durchaus auch funktionierenden Schulen und dem Ziel von begleitenden Coaching- und Mentoringprogrammen im Schulbereich wurde eines besonders deutlich: Es geht in solchen Diskussionen nicht mehr ausschließlich um die jungen Menschen, die aufgrund sozialer Umstände den Anschluss in der Schule verpassen. Es geht um weitaus mehr!

Jungen Menschen fehlen immer mehr die Vorbilder, die „guten Beispiele“. An den sogenannten „Brennpunktschulen“ mangelt es oftmals selbst am Mindestmaß an Motivation. Viele Schüler gehen davon aus, dass sie sowieso keine reale Chance in unserem Leistungssystem erhalten. Wofür sich also anstrengen, lernen oder regelmäßig in die Schule gehen.

Die Lehrkörper brauchen dringend Unterstützung! Es stellte sich uns jedoch die Frage, ob das Schulsenator Zöllner auch so sieht…

Auch Stuttgart 21 und die Flugrouten BBI kamen zur Sprache. Es gab eine angeregte Diskussionen darüber, ob Menschen in unserer Gesellschaft nur dann "auf die Straße gehen" - zu bewegen sind -, wenn es um ganz persönlichen Belange geht. Einhelliges Fazit: Stuttgart 21 könnte in der Tat einen Wendepunkt darstellen.

Wer dieses Mal dabei war? Drei Frauen, fünf Männer, ein Hund. Meine Gäste am 30. November 2010: Juristin, Personal Coach, Filmproduzentin, Philosoph, Bildungsplaner, Automobilmanager, Berater und Coach und ARTUS, ein extrem gelassener "Mischling".

Für den nächsten Termin am 21. Dezember ist noch ein Platz frei. Wer also Zeit, Lust und Muße hat mitzuwirken, ist herzlich eingeladen. Anruf oder E-Mail genügt.

„Acht um acht“ macht den Unterschied!