Zum Jahresende hatten wir wieder eine illustre Runde beisammen: Eine(n) Fotografen, Automobilmanager, Lehrerin für sprachbehinderte Kinder, Berater, Soziologen, Ex-Managerin „in Orientierung“, Journalistin und Coach.

Der gemeinsame Tenor des Abends war, dass irgendwas in unserer Gesellschaft nicht mehr passt. Bis zum Ende ist es uns nicht gelungen, dieses diffuse Gefühl in konkrete Worte zu fassen, um es auch für Dritte nachvollziehbar zu machen. „Acht um acht“ ist nicht umsonst eine Live-Sendung!

Zur Chronologie des Abends: Über Gesprächskultur und Kommunikation gelangten wir zum Fernsehen. Öffentlich-rechtlich und privat. Wir diskutierten auch das „Suchtpotenzial“, das von diesem Medium ausgeht. Das Selbstschutzprogramm No-TV, das unser Soziologe empfiehlt, scheint ein recht wirksames Gegenmittel zu sein.

Der Abend endete mit dem allgemeinen Wunsch nach ENTSCHLEUNIGUNG und erneuten Lobeshymnen auf das Format „Acht um acht“.

Alle Gäste erlebten es als eine besondere Bereicherung, sich an diesem Abend Gedanken und Meinungen Dritter anzuhören. Ohne Wenn und Aber! Das Zulassen einer gegensätzlichen Meinung, ohne gleich reflexartig dagegen zu halten, findet heute leider nur noch in den seltensten Fällen statt.

Allzu oft sortieren wir Menschen in Schubladen ein, ohne die Hintergründe und Motive ihres Handelns zu kennen. Von der Persönlichkeit des Menschen mal ganz zu schweigen...

So kam es auch an diesem schönen Winterabend zu der einen und anderen Überraschung!

„Acht um acht“: Motivation durch Sinn.

Im neuen Jahr geht es weiter!