Am 29. September 2011 war es soweit: Bei der Veranstaltung familyNET – in Kooperation mit dem Regionalen Bündnis für Familie Ostwürttemberg e.V. – habe ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Sabbatical vorgestellt.

Neben dem inhaltlichen Austausch an diesem Nachmittag freute mich dieses Mal ganz besonders, dass in Aalen ausschließlich Arbeitgeber (Unternehmen, Gemeinden) und Institutionen (z. B. Südwestmetall, der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.) zusammen kamen und sich pro-aktiv über Möglichkeiten zur Verbesserung der "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" informierten. Beispielhaft!

Ein Satz aus der Begrüßungsrede des Geschäftsführers der Südwestmetall klingt noch immer in meinen Ohren nach. Herr Jörn P. Makko sprach davon, „dass es neben der Bringschuld der Arbeitgeber auch eine Holschuld der Arbeitnehmer gibt“, um die Herausforderung der "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" erfolgreich zu bewältigen.

Diese Aussage kann ich nur unterstreichen! Nur allzu oft erlebe ich in meinen Auszeit- und Sabbaticalberatungen, dass von den Ratsuchenden zu wenig Selbstsorge betrieben wird. Die Notwendigkeit einer aktiven Gesunderhaltung (und dazu zählt auch ein intaktes Familien- und Privatleben) wird oft unterschätzt und meist erst zu spät erkannt.

Denn: Äußere Rahmenbedingungen sind das Eine, der Wille und die Einstellung zu einem gesünderen Leben das Andere. Hier ist in der Tat jede(r) Einzelne selbst gefordert, einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten. Im Eigeninteresse!

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