Gestern hielt ich in München - im Rahmen der Praxisforen der PERSONAL MESSE 2009 im Forum 2, Halle 2 - einen viel beachteten Vortrag mit dem Titel Mitarbeiterbindung über ausbalancierte Arbeitszeiten. Im Anschluss an meinen Vortrag entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch mit dem Fachpublikum...

Die vorgestellten Inhalte zielten im Wesentlichen darauf ab, die Zuhörer für alternative Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung zu sensibilisieren.

Nur wenige Unternehmen sind in der Lage, die Höhe der Fluktuationsrate selbst zu bestimmen. Immer häufiger wechseln ausgewiesene Leistungs- und Potenzialträger den Arbeitgeber, um künftig bei einem Wettbewerber - durchaus auch für weniger Geld als zuvor, aber mit (deutlich) besseren Arbeitsbedingungen - zu arbeiten.

Die Wiederbesetzung dieser vakanten Stellen kostet die Unternehmen Geld – sehr viel Geld. Insbesondere dann, wenn besser qualifizierte Fach- und Führungskräfte gesucht werden. Mal ganz abgesehen von den sogenannten "internen" Kosten, die in keiner Ergebnisrechnung auftauchen (Bewerbungsunterlagen sichten, Interviews führen etc.)

Diese Kosten belaufen sich zwischenzeitlich selbst bei Mittelständlern auf größere sechsstellige Summen. Eine Entwicklung, der meines Erachtens mit neuen Ideen und kreativen Ansätzen pro-aktiv begegnet werden muss. Eine Handlungsoption könnte beispielsweise heißen: Freistellen, statt Freisetzen!

Auf Wunsch können Sie sich hier meinen Vortrag vom 25. März 2009 ansehen: Download als PDF (0.16 MB)

Gerne stehe ich Ihnen auch für weiterführende Fragen zur Verfügung.